Wohnriester

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Beliebter als gedacht und immer mehr auf dem Vormarsch ist die staatlich geförderte Altersvorsorge „Wohnriester“. Sie kommt zum Tragen sowohl für den Bau, den Kauf oder für die Entschuldung einer Immobilie, als auch für die Erwerbung von Wohngenossenschafts-Anteilen.

Eine Wohn-Riester-Rente findet ihre Nutzung im Abschluss eines Riester-Darlehens, sowie dem klassischen Riester-Bausparvertrag. Mittels Kapitalentnahmen aus bestehenden Verträgen können hier zum Einen Immobilienfinanzierungen, zum Anderen auch Sondertilgungen auf bereits bestehende Finanzierungen erfolgen.

In den vergangenen Jahren wurden laut Angaben des Bundessozialministeriums deutlich mehr Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen als zuvor erwartet. Statistischen Angaben zur Folge, wurden bei öffentlichen wie auch bei privaten Anbietern rund 400.000 Riester-Wohn-Verträge abgeschlossen. In Folge dessen steht die Wohn-Riester-Förderung derzeit offiziell auf Platz zwei aller Riester-Produkte. Da die Bausparkassen ihre Vertragsabschlussdaten jedoch nur nach erfolgter Zahlung der zwanzigprozentigen Abschlussgebühr weiterleiten, werden hier deutlich höhere Zahlen vermutet.

„Wohnriestern“ ist besonders bei Familien mit Kindern beliebt. Die günstige Finanzierung von Wohneigentum und die damit einhergehende Absicherung für das Pensionsalter stehen hier besonders im Vordergrund.
Das angesparte Geld des Riester-Vertrages kann komplett entnommen und in Kauf oder Bau der Immobilie gesteckt werden. Staatliche Zulagen helfen bei der Tilgung des Darlehens.
Ziel ist hier, die gestrichene Eigenheimzulage adäquat zu ersetzen.

Unabhängig hinsichtlich der Riester-Förderung bleibt auch die Wohnungsbauprämie. Sie wird jedoch, anders als bisher, nur bei Investitionen in Wohnimmobilien ausgezahlt.
Lediglich Berufsanfängern bis zu einem Alter von 25 Jahren wird die Verwendung der Wohnungsbauprämie freigestellt.

Wohn-Riester-Verträge sind des Weiteren steuerpflichtig. Bei herkömmlichen Riester-Verträgen sind bei Renteneintritt und Auszahlung die zuvor steuerfrei angesparten Beträge zu versteuern. Da eine monatliche Verrentung beim Wohn-Riestern entfällt, entwickelte man ein fiktives Rentenkonto, das sogenannte „Wohnförderkonto“, auf dem alle anfallenden Transaktionen, wie beispielsweise staatliche Förderung oder Tilgungsraten notiert und mit jährlich zwei Prozentpunkten belastet werden. Die Endsumme ist nun wie bei allen anderen Riester-Verträgen zu versteuern.

Nicht in den Genuss staatlicher Zulagen und Förderungen kommt man beim Kauf eines Mehrfamilienhauses (inklusive Einfamilienhaus mit Einliegerwohung), als auch bei der Finanzierung hinsichtlich Umrüstungsmaßnahmen für ein altersgerechtes Wohnen.

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