Vermögenswirksame Leistungen

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Bei den vermögenswirksamen Leistungen – kurz VWL genannt – handelt es sich um eine Geldleistung von Seiten des Arbeitgebers für den Arbeitnehmer. Die Höhe der dem Arbeitnehmer zustehenden vermögenswirksamen Leistungen ist in der Regel tarifvertraglich oder arbeitsvertraglich geregelt.

Nur wenn der Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen und Teile des Arbeitsentgeltes nach den gesetzlichen Bestimmungen überweist, wird diese Anlage nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz gefördert. Dabei erhalten beschäftigte Arbeitnehmer mit einem geringen oder mittleren Einkommen eine staatliche Zulage – die Arbeitnehmer-Sparzulage – zu den vermögenswirksamen Leistungen.

Wer erhält die Arbeitnehmer-Sparzulage?

Für den Erhalt der Arbeitnehmer-Sparzulage gelten bestimmte Einkommensgrenzen. Dabei dürfen die Einkünfte nur aus nichtselbständiger Arbeit kommen und das zu versteuernde Einkommen darf bei der Anlage in einen Investmentfonds 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für zusammen veranlagte Ehepaare nicht übersteigen.

Für den Erhalt der Arbeitnehmer Sparzulage auf einen Baussparvertrag darf das zu versteuernde Einkommen höchstens 17.900 Euro für Singles und 35.800 Euro für Verheiratete betragen. Wer sich oberhalb dieser Einkommensgrenze befindet erhält die Arbeitnehmer-Sparzulage nicht.

Welche Anlage wird gefördert?

Es gibt einige Dinge zu beachten, wenn man seine vermögenswirksamen Leistungen richtig anlegen möchte. Nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz gefördert wird die Anlage der vermögenswirksamen Leistungen in einen Bausparvertrag oder in einen Investmentfonds. Jährlich staatlich gefördert wird ein Höchstbetrag von 870 Euro.

Beim Sparen in einen Investmentfonds werden maximal 400 Euro pro Jahr mit einer staatlichen Zulage von 20 % gefördert. Beim Bausparen gilt, dass maximal 470 Euro jährlich mit 9 % vom Staat gefördert werden. Dabei kann der Arbeitnehmer beide Anlageformen gleichzeitig nutzen oder sich auch nur für eine entscheiden. Beachten muss man jedoch, dass der Gesamtbetrag von 870 Euro nicht für eine einzige Anlage genutzt werden kann.

Fazit

Wer also innerhalb der erforderlichen Einkommensgrenzen liegt und die komplette staatliche Zulage nutzen möchte, der sollte sowohl das Fondssparen wie auch das Bausparen nutzen.

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