Umschuldung trotz schlechter Bonität

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Eine Umschuldung trotz schlechter Bonität vorzunehmen, kann sich sehr schwierig gestalten.  Aber unmöglich ist es sicher nicht. Bei einer Umschuldung werden vorhandene Kreditverpflichtungen abgelöst und in einem neuen Kredit zusammengefasst. Dabei haben Schuldner die Möglichkeit, den Kreditbetrag, die Laufzeit und die Höhe der monatlichen Belastung zu verändern.

Die Umschuldung kann beim gleichen Kreditgeber erfolgen oder bei einer Fremdbank. Ziel einer Umschuldung ist in aller Regel die schnellere Entschuldung beziehungsweise die Verringerung der monatlichen Belastung. Eine Umschuldung bei schlechter Bonität ist aber relativ schwierig, weil Banken die Kreditwürdigkeit der Kunden prüfen. Bei schlechter Bonität sind sie nicht kreditwürdig, was dazu führt, dass die Umschuldung abgelehnt wird. Weil es viele Möglichkeiten gibt, wie Kreditnehmer zu einer negativen Schufa Auskunft kommen, ist es hin und wieder möglich, dass eine Umschuldung auch bei negativer Schufa vorgenommen werden kann. Es kommt immer auf den konkreten Fall an, ob eine Umschuldung trotz schlechter Bonität machbar ist oder nicht.

Welche Möglichkeiten einer Umschuldung gibt es?

Ein fremder Kreditgeber wird bei einer negativen Schufa des Kreditantragstellers eher nicht bereit sein, eine Umschuldung vorzunehmen. Eher besteht dann die Möglichkeit, die Umschuldung über die Hausbank zu realisieren. Bei der Hausbank kennt man den Kunden und seine Einkommenssituation sowie die finanziellen Probleme. Dabei ist wichtig, was umgeschuldet werden soll und was der Grund für die schlechte Schufa ist. Die besten Chancen für eine Umschuldung haben Kreditnehmer mit einer laufenden Baufinanzierung, weil es sich hier um ein im Grundbuch besichertes Darlehen handelt.

Die Anzahl und die Höhe der offenen Forderungen können gegebenenfalls auch eine Rolle spielen. Weniger Probleme bei Umschuldungsverhandlungen machen Schufa Einträge, die durch die einmalig nicht bezahlte Energie- oder Telefonrechnung entstanden sind. Auch wenn ein negativer Eintrag als erledigt gekennzeichnet ist, steigen die Chancen auf eine Umschuldung trotz schlechter Bonität beträchtlich. Viele Eintragungen werden zwar erst drei Jahre nach ihrer Erledigung gelöscht, verlieren jedoch ihre Brisanz, wenn sie erledigt sind.

Worauf ist bei einer Umschuldung trotz schlechter Bonität zu achten?

Wer eine günstigere Finanzierungsmöglichkeit gefunden hat, sollte zuerst alles unternehmen, damit sein negativer Schufa Eintrag gelöscht wird.  Ist das nicht möglich, sollte das persönliche Gespräch bei der Bank gesucht werden, um über die Gründe des Eintrags zu erörtern. Oft sind die Banken bereit, gemeinsam mit dem Kunden nach Lösungen aus der Liquiditätskrise zu suchen. Schließlich sind sie daran interessiert, ihr Geld zurückzubekommen. Als Kreditnehmer sollten Sie möglichst vermeiden, dass der Umschuldungskredit zusätzlich besichert werden muss.

Keine Aussicht auf eine Umschuldung bei schlechter Bonität haben Kreditnehmer, die bereits wiederholt Zahlungsrückstände bei laufenden Krediten hatten und aktuell nicht einmal ein pfändbares Einkommen nachweisen können. Ist das der Fall, sollten sich Kreditnehmer besser an eine Schuldnerberatungsstelle wenden, um sich dort professionelle Hilfe zu holen.

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