Kredit für Berufsanfänger

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Personen, die gerade mit der Lehre begonnen haben, lernen nicht nur ihren Traumberuf, sondern müssen auch nun damit lernen umzugehen, verantwortungsvoll mit ihrem ersten Gehalt umzugehen. Das Geld reicht nicht für alle Wünsche und Träume und einige müssen damit schon Rechnungen für das Handy oder für die Wohnungseinrichtung ausgeben.

Wer damit große Sprünge machen möchte, wird schnell feststellen, dass das Ausbildungsgehalt nicht reichen wird. So entscheiden sich viele bei großen Anschaffungen oder Rechnungen für einen Kredit für Berufsanfänger. Somit könnte die erste Wohnungseinrichtung, der Führerschein oder andere Rechnungen bezahlt werden, ohne lange überlegen zu müssen.

Welche Eigenschaften hat der Kredit für Berufsanfänger?

Um einen Kredit für Berufsanfänger erhalten zu können, muss der Antragsteller einige Voraussetzungen mit sich bringen. So darf der Berufsanfänger beispielsweise nicht mehr in der Probezeit arbeiten. In dieser Zeit kann das Beschäftigungsverhältnis von beiden Seiten jederzeit beendet werden. Somit ist der Bank hier das Risiko zu hoch und vergibt den Kredit nur an die Berufsanfänger, die die Probezeit bereits hinter sich haben. Die Kreditsumme richtet sich immer an das Ausbildungsgehalt.

So hat derjenige, der bereits im dritten Ausbildungsjahr ist, besser Chancen auf eine höhere Kreditsumme als jemand, der im ersten Ausbildungsjahr ist. In der Regel handelt es sich bei dem Kredit um einen Kleinkredit, der in wenigen Monaten abbezahlt wird. Die Kreditsumme bei einem Kredit für Berufsanfänger liegt zwischen 500 Euro und 5.000 Euro.

Worauf achten Banken bei der Kreditvergabe?

Der Berufsanfänger kann den Antrag, wenn er noch nicht volljährig ist, nur mit Hilfe der Eltern erhalten. Diese müssen ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen und bürgen damit für ihr Kind. Die Schufa wird von dem Berufsanfänger befragt. Wenn hier bereits negative Einträge vorhanden sind, wie zum Beispiel von nicht gezahlten Handyrechnungen, kann es zu einer Ablehnung von dem Kredit für Berufsanfänger kommen. Darüber hinaus wird die Bank mit dem Antragsteller einen Haushaltsplan aufstellen und erfragen, für was das Geld benötigt wird.

Ein Haushaltsplan ist eine einfache Rechnung, die der Auszubildende auch schon bereits zu Hause aufschreiben kann. Hier werden nur seine Einnahmen gegen die Ausgaben gerechnet. Am Ende der Rechnung sollte der Auszubildende ein Plus vorweisen können, denn nur wenn Geld übrig bleibt, kann dieses für die Rückzahlung des Kredits verwendet werden.

Rückzahlung des Kredits

Berufsanfänger müssen, wie jeder andere Kreditnehmer, den Kredit monatlich tilgen. Die Rückzahlungshöhe richtet sich immer nach dem Einkommen. Hier muss beachtet werden, dass alle Rechnungen, die monatlich anfallen, abgezogen werden. Mit dem übrigen Geld, was am Ende des Monats auf dem Konto bleibt, kann die Rückzahlung erfolgen. Mit der Bank kann aber auch eine Sondertilgung vereinbart werden. Nicht selten arbeiten einige Berufsanfänger noch nebenbei und erhalten davon ebenfalls ein Einkommen.

Darüber hinaus erhalten einige von den Eltern oder Großeltern zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Geldgeschenk. Dieses kann dann für eine Sondertilgung genutzt werden. Das hat den wesentlichen Vorteil, dass Zinsen angespart werden, während der Kredit schneller getilgt wird. So kann der Kreditnehmer schneller schuldenfrei werden und erhält am Ende der Laufzeit die angefallenen Zinsen von dem Kredit für Berufsanfänger ausgezahlt.

Bürge gezielt einsetzen

Um die Kreditchancen zu erhöhen, kann ein Bürge eingesetzt werden. Dieser Bürge muss immer volljährig sein, ein Einkommen über dem Pfändungsfreibetrag besitzen und darf nicht negativ in der Schufa aufgefallen sein. Ein Bürge ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Gefahr besteht, dass ein Antrag abgelehnt werden könnte. Denn so eine Ablehnung wird bereits in der Schufa vermerkt und kann sich auf spätere Anträge negativ auswirken. Somit ist es ratsam, sich bereits vor dem Bankgespräch darüber zu informieren und zu sehen, ob die eigenen Mittel reichen werden, um einen Kredit zu tilgen.

Wer als Bürge eingesetzt wird, ob nun ein Freund, die Eltern oder auch die Großeltern, ist für die Bank uninteressant. Das wichtigste dabei ist immer, dass der Bürge das Höchstalter von 60 Jahren nicht überschreitet und nicht minderjährig ist. Wenn dann das Gehalt und die anderen Voraussetzungen gegeben sind, steht einem Kredit für Berufsanfänger nichts mehr im Weg.

Der Bürge wird von der Bank genauso geprüft wie der Antragsteller selber und wird auch als zweiter Kreditnehmer genannt. Sobald es zu Zahlungsschwierigkeiten kommen sollte, muss der Bürge für die Ratenzahlung aufkommen. Die Bank erlaubt keine Lücken bei der Rückzahlung und wird sich sofort an den Bürgen wenden, wenn eine Ratenzahlung nicht beglichen wurde.

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