Studentenetage

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Die Studentenetage lässt sich als ein kleines und privates Wohnheim bezeichnen. Der Besitzer vermietet einzelne Zimmer mit einem jeweils eigenen Mietvertrag, die Küche sowie der Sanitärraum werden von den Bewohnern gemeinsam verwendet. In den meisten Fällen entwickelt sich die Küche zu einem kleinen Gemeinschaftsraum.

Durch die Vermietung einzelner Zimmer lassen sich überdurchschnittlich hohe Mieteinnahmen erzielen, diesen steht aber eine recht große Wahrscheinlichkeit von Leerständen während der Semesterferien gegenüber.

Die Auswahl der Mieter

Auch wenn der Besitzer bei einer privaten Studentenetage auf Grund der abgeschlossenen Einzelmietverträge das Recht hat, neue Bewohner ohne Rücksprache mit den aktuellen Mietern aufzunehmen, ist es ratsam, darauf zu achten, dass die einzelnen Mieter zueinander passen. Da Studierende überwiegend über einen großen Bekanntenkreis verfügen, ist es sinnvoll, ihnen das Vorschlagrecht für einen Nachmieter einzuräumen. Wer selber nach potentiellen Mietern Ausschau hält, sollte sich nicht scheuen, sein Angebot an den üblichen Plätzen in der Universität auszuhängen und freie Zimmer bei der studentischen Wohnungsvermittlung zu melden. Auf diese Weise reduziert sich das Konfliktpotential in der Studentenetage deutlich. Ein Teil der Gemeinschaften nimmt nur weibliche oder nur männliche Mieter auf.. Hierfür mag es unterschiedliche Gründe geben; das Vermeiden von Begegnungen durch Menschen unterschiedlichen Geschlechts lässt sich aber auf diese Weise nicht ausschließen, da der Vermieter nicht das Recht hat, Übernachtungsbesuche zu untersagen.

Voraussetzungen für die Studentenetage

Sowohl die Küche als auch das Badezimmer werden bei einer Studentenetage vom Vermieter eingerichtet. Die Zimmer sind vielfach möbliert oder Teilmöbliert; anders als in Wohnheimen der Studentenwerke ist das aber nicht zwingend erforderlich. Auf Grund der teilweise recht hohen Anzahl der Bewohner ist es sinnvoll, neben dem Badezimmer eine zweite Toilette einzurichten. Einige Vermieter beschäftigen für die Reinigung von Küche und Sanitärräumen eine Putzhilfe, das ist nicht nötig, wenn sich die Bewohner mit dem Vermieter auf einen verbindlichen Putzplan verständigen.

Die Energiekosten

Der Vermieter einer Studentenetage meldet die Energieversorgung auf seinen Namen an. Eigentlich sind diese Kosten als Bestandteil der Nebenkostenabrechnung einmal jährlich abzurechnen, in vielen Fällen unterbleibt diese Verrechnung. Das entspricht zwar nicht ganz den gesetzlichen Vorschriften, kann bei beiderseitigem Einvernehmen aber akzeptiert werden.

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