Smart Meter für den Stromverbrauch

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Intelligente Stromzähler, überwiegend als Smart Meter bezeichnet, sind bei Totalsanierungen sowie Neubauten ab dem nächsten Jahr vorgeschrieben. Sie erlauben dem Kunden jederzeit einen Blick auf seinen aktuellen Stromverbrauch.

Die Vorteile eines Smart Meters

Es besteht in Deutschland Konsens darüber, dass Smart Meter, welche ausschließlich dem Energieversorger Daten zur Verfügung stellen, nicht sinnvoll sind. Es werden ausschließlich Smart Meter eingebaut, bei denen der Kunde jederzeit seinen aktuellen Verbrauch ablesen kann. Ein Smart Meter kann fernausgelesen werden, so dass die körperliche Ablesung entfällt. Einige Versorger verbinden einen Smart Meter mit einer monatlichen Berechnung des tatsächlichen Energieverbrauches und erheben keine Abschläge mehr. Diese Regelung ist aber weder beim Betrieb einer Wärmepumpe noch bei einer Nachtspeicherheizung sinnvoll, da sie zu einer hohen Belastung in den Wintermonaten führt.

Der Smart Meter ermöglicht die Einführung neuer Tarife, bei welchen der jeweilige Strompreis von der Nachfrage abhängig ist. Dem Kunden wird signalisiert, welcher Preis aktuell gilt, so dass er größere Verbraucher zu Niedrigpreiszeiten benutzen kann. Die Niedrigpreiszeit muss nicht vorab definiert werden, sie lässt sich jeweils gemäß der tatsächlichen Nachfrage aktuell festlegen. Eine Verpflichtung zur Einführung der Schwachlasttarife besteht zwar nicht, auf einem funktionierenden Markt kann aber kein Wettbewerber auf solche verzichten. Der aktuelle Verbrauch lässt sich zu jeder Zeit exakt ablesen.

Wie kann der Zähler bezogen werden?

Grundsätzlich ist der Austausch eines Zählers Aufgabe des Netzbetreibers. Die Liberalisierung des Strommarktes ermöglicht dem Hausbesitzer jedoch, auch ein anderes Unternehmen mit der Messung des Verbrauchs zu beauftragen. Aktuell bieten zwei Lieferanten an, gemeinsam mit einem Liefervertrag einen Smart Meter zur Verfügung zu stellen. Es ist möglich, einen sowohl vom Netzbetreiber als auch vom Lieferanten unabhängigen Marktteilnehmer mit der Installation des Zählers zu beauftragen.

Nachteile eines Smart Meters

Datenschützer äußern Bedenken, dass sich aus den Verbrauchswerten ein Verhaltensprofil des Kunden erstellen lässt. Tatsächlich können Energieversorger theoretisch wiederholt Verbrauchswerte ablesen und auf diese Weise ein derartiges Profil erstellen. Es besteht die Möglichkeit zu einer gesetzlichen Regelung, welche das Erfassen der Verbrauswerte eines Haushaltes auf erforderliche Ablesungen für Rechnungen oder bei einer Preisänderung begrenzt.

Dass eine Sperrung säumiger Zahler mit einem Smart Meter erleichtert wird, ist richtig. Der Gesetzgeber schränkt das Recht hierzu ein, indem er mindestens 100 Euro Außenstände für diese Zwangsmaßnahme verlangt. Die meisten Anbieter nutzen ihren Spielraum bereits jetzt aus, so dass außer der Arbeitserleichterung keine Änderungen beim Sperrvorgang zu erwarten sind.

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