Kredit während der Ausbildung

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Nicht nur Angestellte, Selbständige und Rentner haben Finanzierungswünsche. Auch Auszubildende wollen sich einen Führerschein, ein Auto oder Einrichtungsgegenstände leisten. Meistens übersteigen diese Wünsche das Budget eines Auszubildenden, aber in solchen Fällen kann ein Kredit während der Ausbildung aufgenommen werden.

Banken wollen schon junge Menschen an sich binden, denn auch wenn jetzt das Gehalt noch nicht sehr hoch ist, irgendwann wird dieser Jugendliche eine feste Arbeitsstelle besitzen und damit auch ein höheres Gehalt. Die Konkurrenz zwischen den Banken ist sehr hoch, sodass es inzwischen attraktive Angebote für einen Kredit während der Ausbildung gibt. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Antragsteller auch einen Kredit erhalten wird, denn vorher muss sich jeder einer Bonitätsprüfung unterziehen.

Was ist eine Bonitätsprüfung?

Bei einer Bonitätsprüfung will die Bank wissen, ob der Antragsteller von einem Kredit während der Ausbildung genügend Geld besitzt, um diesen abzuzahlen und ob die Zahlungen auch rechtzeitig erfolgen können. Um eine Bonitätsprüfung durchzuführen, braucht die Bank als erstes den Ausbildungsvertrag. In diesem stehen alle wichtigen Angaben, die benötigt werden, wie die Höhe des Gehalts und wie lange die Ausbildung noch dauert. Darüber hinaus wird bei einer Bonitätsprüfung immer die Schufa zu m Einsatz kommen.

In die Schufa werden nicht gezahlte Rechnungen, Kredite und andere Zahlungsverpflichtungen eingetragen. Jedes Mal, wenn eine Rechnung nicht beglichen wurde, eine Lohnpfändung ausgesprochen wurde oder auch ein Kreditantrag abgelehnt wurde, wird das in die Schufa eingetragen. Solche Einträge werden negative Einträge genannt, denn sie wirken sich negativ auf die Bonität des Kunden aus. Die Kreditwürdigkeit muss schon gut sein, um einen Kredit während der Ausbildung zu bekommen.

Wie wird der Antrag gestellt?

Bei der Beantragung von einem Kredit während der Ausbildung geht es in erster Linie um das Alter. Wenn der Antragsteller noch keine 18 Jahre alt ist, müssen die Eltern mit zur Bank gehen und den Kreditvertrag mit unterschreiben. Solange jemand noch nicht volljährig ist, ist er auch nicht voll geschäftsfähig und kann auf die Unterschrift der Eltern nicht verzichten. Bei Volljährigkeit entfällt selbstverständlich diese Unterschrift. Dann muss geprüft werden, ob der Auszubildende noch in der Probezeit ist, die in den meisten Betrieben zwischen drei und sechs Monaten liegt.

In dieser Zeit kann das Beschäftigungsverhältnis jederzeit gekündigt werden, sowohl von dem Arbeitnehmer als auch von dem Arbeitgeber. Wenn das passieren sollte, würde der Auszubildende kein Geld mehr verdienen und könnte damit auch keinen Kredit während der Ausbildung mehr tilgen können. Daher muss der Antragsteller in jedem Fall schon aus der Probezeit sein, bevor ein Antrag gestellt wird. Der Antragsteller sollte vorher schon wissen, wie viel Geld er benötigt, denn nur dann kann die Bank eine Ratenzahlung errechnen.

Dazu wird ein Haushaltsplan erstellt, in dem alle Ausgaben und Einnahmen eingetragen werden. Wenn nun diese Angaben gegen gerechnet werden, wird eine Summe ermittelt, die der Auszubildende noch zur Verfügung hat. Mit diesem Verfügungsrahmen kann eine Ratenzahlung vereinbart werden. Dabei sollte nicht das ganze Geld, was übrig bleibt, für die Ratenzahlung verwendet werden, denn der Auszubildende möchte sich ja auch noch im Monat andere Dinge leisten. Daher sollte immer ein gewisser Spielrahmen vorhanden sein.

Welcher Kredit wird für Auszubildende vergeben?

Da der Auszubildende nicht sehr viel Geld verdienen wird, wird auch der Kreditrahmen gering ausfallen. Banken vergeben an diese Personengruppe nur Kleinkredite, die während der Ausbildung getilgt werden müssen. Da keiner weiß, ob der Auszubildende später von der Firma übernommen wird und damit ein sicheren Arbeitsplatz hätte, gehen Banken kein Risiko ein. Wenn jemand noch zwei Jahre in der Ausbildung ist, wird er einen Kredit während der Ausbildung bekommen, dessen Laufzeit auch nur zwei Jahre sind. So wird nicht nur die Bank abgesichert, vor allem profitiert der Auszubildende davon. Zwar ist die Kreditsumme, die er aufnehmen kann, nur bis zu 3.000 Euro hoch, dafür weiß er aber, dass er die Schulden in jedem Fall tilgen kann und damit in keine Schuldenfalle gerät.

Wer dann weiter einen Kredit benötigt, kann bei der gleichen Bank später einen normalen Ratenkredit aufnehmen, der nach der Ausbildung weit höher ausfallen kann. Ansonsten kann auch versucht werden, bei der KfW – Bank ein Kredit zu bekommen. Dieser sogenannte Bildungskredit muss erst nach der Ausbildung abbezahlt werden. Darüber hinaus wird hier nicht die gesamte Kreditsumme auf einmal ausgezahlt, sondern in monatlichen Raten. So kann der Kredit gut eingeteilt werden und für wichtige Dinge, wie zum Beispiel die Fahrkarte zur Bildungsstätte, ausgegeben werden.

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