Welche wichtigen Bundesministerien gibt es?

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Das gegenwärtige Bundeskabinett umfasst insgesamt 14 Ministerien. Zu formulieren es gibt wichtige und unwichtige Ministerien wäre sicher nicht korrekt. Wenn ein Ministerium nicht wichtig wäre, würde es nicht existieren. Dementsprechend wird hier kurz auf alle deutschen Ministerien und deren Ursprung eingegangen.

Was ist ein Bundesministerium

Ein Bundesministerium ist eine oberste Bundesbehörde, die einem Bundesminister zugeordnet ist. Artikel 62 des deutschen Grundgesetzes legt fest, dass die Bundesregierung aus dem Bundeskanzler – aktuell Frau Merkel – und den Bundesministern besteht. Jeder Bundesminister leitet sein Ressort eigenverantwortlich. Zum Ressort eines Ministers gehört das Bundesministerium. Das ist die oberste Bundesbehörde und diesem Ressort zugeordnet sind weitere sogenannte obere, mittlere und untere Bundesbehörden. Die Beschäftigten (Beamte und Angestellte) des Ministeriums nehmen im Auftrag und im Namen des Ministers seine Aufgaben wahr. Dazu gehören die Aufsicht gegenüber den nachgeordneten Behörden und die politischen Aufgaben gegenüber dem Bundestag und den anderen Organen des Bundes.

Wie sind die Bundesministerien entstanden

Bundesministerien entstammen einer preußischen Tradition. Schon in Preußen gab es das Staatsministerium, das die gesamte Regierung umfasste. Im 19. Jahrhundert sind die Ressorts entstanden, von denen es viele in der ursprünglichen Form auch noch heute gibt. Wie das Ressort Finanzen, Inneres oder Justiz. Zu Zeiten des Deutschen Kaisers wurde der Begriff Ministerium nicht genutzt. Aus Ministerien wurden Ämter wie Auswärtiges Amt oder Reichsjustizamt. Mit der Weimarer Republik wurden dann vollwertige Reichsministerien eingeführt.

Bestimmte Ministerien wie das Bundesministerium für Verteidigung, das Bundesministerium der Justiz und das Bundesministerium der Finanzen sind obligatorische Ministerien. Das ist im Grundgesetz so festgelegt. Weitere klassische Ministerien, die es in Deutschland regelmäßig gibt, sind das Ministerium des Innern und das Auswärtige Amt.

Den Unterschied zwischen klassischen und übrigen Ministerien erkennt man an dem Wort „für“ in der Bezeichnung wie zum Beispiel beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Traditionell wird dem Auswärtigem Amt die höchste Bedeutung zugesprochen. Die kleinsten Ministerien sind das Bundesministerium der Justiz und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Wer als Minister ein Bundesministerium leitet, hängt nicht nur von der Qualifikation, sondern ganz wesentlich vom Parteibuch ab. Die Bundesminister werden benannt. Geführt werden die Ministerien von der jeweiligen Regierungskoalition.

Die Bundesministerien und die gängige Abkürzung

Wichtige Ämter in den Bundesministerien

Viele Ämter in den Bundesministerien sind ausschließlich den Beamten vorbehalten, die Staatsbedienstete sind. Klassische Bezeichnungen sind zum Beispiel:

  • Parlamentarischer Staatssekretär
  • Ministerialdirektor
  • Ministerialdirigent (hat nichts mit Musik zu tun)
  • Ministerialrat
  • Regierungsdirektor
  • Oberregierungsrat
  • Regierungsrat
  • Amtsinspektor
  • Regierungssekretär
  • Verwaltungsfachangestellter (in der Regel keine Beamten)

Staatssekretäre und Ministerialdirektoren sind politische Beamte, sie können nicht entlassen, aber in den Ruhestand versetzt werden. Parlamentarische Staatssekretäre können hingegen jederzeit ihren Job verlieren.

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