Bundesministerium des Innern – (BMI)

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Das Bundesministerium des Innern – kurz BMI – deckt ein umfangreiches Spektrum an Aufgaben und Tätigkeiten ab. Das reicht vom Schutz der Bevölkerung über Integration und Förderung des Sports bis hin zu Aufgaben, die die Sicherheit betreffen. Faktisch betrifft die Innenpolitik alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.

Aufgaben des Bundesministeriums des Innern

Die Aufgaben des Bundesministeriums des Innern sind vielfältig wie verantwortungsvoll.
Mehr als 1.500 Mitarbeiter arbeiten an einer großen Bandbreite von Themen, die das Zusammenleben der Menschen in unserem Deutschland ausmachen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei allen Fragen der Sicherheit unseres Landes und der darin lebenden Menschen zu. Eine der wichtigsten Aufgaben des Staates ist der Schutz des Einzelnen vor krimineller oder terroristischer Gewalt. Seit den Ereignissen vom 11. September 2001 in den USA hat das Thema Terror noch einmal an Bedeutung gewonnen. Sicherheit der Menschen ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen in unserem Land in Freiheit und ohne Angst leben können.

Das Bundesministerium des Innern ist nicht nur für die Modernisierung von Staat und Verwaltung, sondern auch für alle Fragen der staatlichen und föderalen Ordnung, wie zum Beispiel für das Wahlrecht verantwortlich. Dabei bildet die freiheitlich-demokratische Grundordnung die Grundlage. Von daher haben politische Bildung, das Ehrenamt und die Förderung des Sportes genauso einen festen Platz bei dem Spektrum an Aufgaben wie der Schutz der Bevölkerung, die Migration und die Integration.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt bei den demografischen Herausforderungen für Staat und Gesellschaft. Das Bundesinnenministerium koordiniert die Demografiestrategie der Bundesregierung und arbeitet zusammen mit den anderen Bundesressorts, den Ländern und Kommunen sowie mit Wissenschaft und Wirtschaft an Konzepten, die dem demografischen Wandel Rechnung tragen.

Historie des Bundesministeriums des Innern

Das BMI kann auf eine über 140-jährige Geschichte zurückblicken, denn seine Wurzeln liegen im Bundeskanzleramt des Norddeutschen Bundes von 1867. Sie reichen über das Reichskanzleramt von 1871, das Reichsamt des Innern von 1879 und das Reichsministerium des Innern von 1919 bis zum Bundesministerium des Innern, das mit der ersten Regierung der Bundesrepublik Deutschland am 20. September 1949 seine Arbeit aufnahm.

Seit Juli 1999 ist Berlin erster Dienstsitz des Bundesministeriums des Innern.

Organisation des Bundesministeriums des Innern

Das Bundesministerium des Innern erfüllt ein breites Aufgabenspektrum und ist differenziert organisiert. Es ist wie jedes Ministerium der Bundesrepublik Deutschland in Abteilungen und Referate gegliedert.

An der Spitze des Ministeriums steht der Minister. Aktuell wird dieser Posten von Dr. Hans-Peter Friedrich bekleidet. Es folgen dann Parlamentarische Staatssekretäre und beamtete Staatssekretäre. Organisationseinheiten im Ministerium sind die Abteilungen, Unterabteilungen und Referate.

Das Ministerium hat seinen Sitz in Berlin und Bonn. Es verfügt über eine weitverzweigte Behördenstruktur. Seit dem 12. Juli 1999 ist Berlin erster Dienstsitz. Das im Bezirk Berlin-Mitte, Ortsteil Moabit, gelegene Dienstgebäude bietet auf 13 Etagen Raum für rund 900 Berliner Bedienstete des Ministeriums.

Weitere gut 200 Mitarbeiter des Bundesministeriums des Innern sind in bundeseigenen Liegenschaften am Fehrbelliner Platz und im sogenannten Bundeshaus untergebracht. Dazu kommen dann noch die etwa 400 Mitarbeiter, die am Dienstsitz in Bonn und beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz, der ebenfalls in Bonn seinen Sitz hat, tätig sind. Darüber hinaus sind Mitarbeiter bei der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung in Brühl sowie in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der Europäischen Union in Brüssel tätig. Der Geschäftsbereich beschäftigt weitere 50.000 Bedienstete, davon sind circa 38.000 bei der Bundespolizei.

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