Bundesagentur für Arbeit (BA)

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Die Bundesagentur für Arbeit – kurz BA – erfüllt für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt allumfassende Dienstleistungen. Zur Erfüllung dieser Dienstleistungsaufgaben steht bundesweit ein flächendeckendes Netz von Arbeitsagenturen zur Verfügung.

Die Aufgaben der BA

Zu den wesentlichen Aufgaben der BA gehören:

  • Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen
  • Berufsberatung
  • Arbeitgeberberatung
  • Förderung der Berufsausbildung
  • Förderung der beruflichen Weiterbildung
  • Förderung der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung
  • Leistungen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und
  • Entgeltersatzleistungen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld.

Darüber hinaus betreibt die Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Arbeitsmarktbeobachtung und -berichterstattung und führt entsprechende Statistiken. Ferner ist die Bundesagentur für Arbeit in Form der Familienkasse für die Zahlung des Kindergeldes zuständig. Des Weiteren sind der Bundesagentur für Arbeit Ordnungsaufgaben zur Bekämpfung von Leistungsmissbrauchs übertragen.

Die Historie der Bundesagentur für Arbeit

Die Arbeitsvermittlung in Deutschland kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Eine zentrale Organisation zur Vermittlung von Arbeit gab es in Deutschland zunächst nicht, es gab nur regionale Strukturen wie zum Beispiel Arbeitsnachweisämter.

Erst am 4. Oktober 1918 wurde das damalige Reichsarbeitsamt geschaffen, welches für Arbeitsmarktpolitik und Arbeitsschutz zuständig war, aber nicht aber für die Vermittlung von Arbeit. Kurze Zeit später wurde das Reichsarbeitsamt ind das Reichsarbeitsministerium umgewandelt und im Januar 1920 wurde das Reichsamt für Arbeitsvermittlung gegründet, die seit 1922 organisatorisch dem Reichsarbeitsministerium zugeordnet war. Schon damals gab es Landesarbeitsämter und regionale Arbeitsämter. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges wurde das praktisch aufgelöst.

Erst 1952 im Gesetz über die Errichtung einer Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung wurde wieder die paritätische Beteiligung der Sozialpartner und der Vertreter der öffentlichen Körperschaften, neben Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen, an der Selbstverwaltung festgelegt. Das war die Grundlage für die heutige Bundesagentur für Arbeit, die in den Jahren etliche Male reformiert wurde. Im Juli 1969 wurde sie in die Bundesanstalt für Arbeit umbenannt und seit 2004 trägt die BA ihren heutigen Namen – Bundesagentur für Arbeit – heute ist diese Behörde eine modern und arbeitet kundenorientiert.

Organisation der Bundesagentur

Die Bundesagentur für Arbeit ist Deutschlands größter Dienstleister am Arbeitsmarkt. Als Körperschaft des Öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung führt sie ihre Aufgaben, im Rahmen des für sie geltenden Rechts, eigenverantwortlich durch.

Die Organisation der BA umfasst

  • Die Zentrale in Nürnberg,
  • 10 Regionaldirektionen,
  • 156 Agenturen für Arbeit und etwa 600 Dependancen,
  • 304 Jobcenter

Dazu gibt es besondere Dienststellen wie die

  • Familienkasse
  • Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn,
  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg,
  • Führungsakademie der BA (FBA),
  • Hochschule der BA – Staatlich anerkannte Fachhochschule für Arbeitsmarktmanagement,
  • IT-Systemhaus – Informationstechnik der BA,
  • BA-Service – Haus – Servicedienstleister der BA.

An der Spitze der Bundesagentur steht ein Vorstand, der die BA leitet und die Geschäfte führt. Aktuell ist Frank-J. Weise Vorsitzender des Vorstandes der BA. Die Zentrale der BA in Nürnberg legt die Strategie fest, gestaltet den konzeptionellen und inhaltlichen Rahmen und führt die Regionaldirektionen.

Auf der mittleren Ebene gibt es Regionaldirektionen, die für die regionale Arbeitsmarktpolitik verantwortlich. Sie setzen die Strategie der BA um. Zur Abstimmung ihrer Aufgaben mit der Arbeitsmarkt-, Struktur- und Wirtschaftspolitik der Länder arbeiten sie eng mit den Landesregierungen zusammen. Die Regionaldirektionen führen die Agenturen für Arbeit.

In den Jobcentern (gemeinsamen Einrichtungen) werden die Aufgaben der beiden Träger der Grundsicherung – Agenturen für Arbeit einerseits und kreisfreie Städte und Landkreise andererseits – wahrgenommen.

Mit mehr als 100.000 ist die Bundesagentur für Arbeit Deutschlands größte Behörde und selbst einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

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